Werbekracher

Heute Morgen wachte ich auf und erinnerte
mich (aus welchem Grunde auch immer)
an meine Zeit als Sportler.

Dieser Gedanke stand allerdings im
direkten Zusammenhang  mit meiner
jetzigen Situation:

  • Erschöpfungszustände
  • akutes BurnOut Syndrom

Ich erinnerte mich daran, dass es im
Leistungssport den Begriff oder vielmehr
den Zustand des so genannten “Übertrainings” gab.
Ein Übertraining ist also immer dann entstanden, wenn man den Körper
zu intensiv trainiert hat und ihm zu wenig Zeit zum Erholen gegeben hatte.

Kataboles Übertraining = BURN OUT

Dann konnte die Muskulatur nicht mehr wachsen (kräftiger oder schneller
kontrahierender werden) und somit wurde aus einem gesunden “anabolen”
(aufbauenden) Zustand genau das Gegenteil hervorgerufen: der katabole (abbauende Zustand).

Die Auswirkungen eines Übertrainings sind für Leistungssportler geradezu fatal und
sicherlich in jedem Fall mit einem klassischen Burnout Syndrom vergleichbar.

Ein Zustand des Übertrainings ist wie folgt erlebbar:

  • sichtbar und spürbarer Muskelabbau
  • gleichzeitig einhergehender Kraftverlust
  • schwindende Ausdauer und Leistungsfähigkeit
  • Lustlosigkeit und Depression
  • Entstehung von Ängsten und Stimmungsschwankungen
  • Appetitlosigkeit
  • Schlafprobleme und Schlaflosigkeit

Richtungswechsel: Notbremse

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Je mehr ich mir diese Situation vor Augen halte, je beeindruckender ist für mich das
erlebbare Krankheitsprofil des Burnout. Ein Burn Out erscheint mir in diesem
Moment geradezu lächerlich (bitte verzeihen Sie mir diesen Ausdruck -
trotz aller schwere eines Burnouts) – weil mir die Möglichkeiten
bewusst werden, mit denen wir dem Burn Out den so
wichtigen “Lebensraum-Verweis” geben können.

Was also tut ein Sportler wenn er sich im katabolen Zustand des Übertrainings
befindet, wenn er sozusagen sein sportliches Burn-Out-Training durchlebt?

Erste Hilfe bei Burn Out

Die Antwort ist relativ einfach: Der Sportler zieht im wahrsten Sinne des Wortes
die “Aktivitäten-Notbremse”. Und auch hier wieder ein Parallele zu meinem
bisherigen, offensichtlichen und intuitiv richtigen Vorgehen.

Ich fasse zusammen – sowohl meine jetzt blühenden Erinnerungen, aber auch
die Dinge die ich inzwischen bereits unbewusst eingeleitet hatte:

  • Trainings-/Arbeitsstopp sofort einleiten/auslösen! (Kurzurlaub 5 Tage)
  • danach Halbierung des Trainings / Verkürzung der Arbeitszeit (4 bis 6 Wochen)
  • Umstellung / Optimierung der Ernährung (ballaststoffreicher, frischer u. vitaminhaltiger)
  • alternative, schonendere Trainingsmethoden suchen / Arbeit delegieren :)
  • für ausreichend erholsamen, gesünderen und ruhigen Schlaf sorgen!!

Ich darf Ihnen versichern, bei mir haben diese Maßnahmen sofort eine Besserung
und Linderung der aktuen Burnout-Probleme gebracht! Deshalb mein Tipp,
wenn Sie aktiv bleiben müssen / oder wollen (z.B. als selbstständiger
Unternehmer oder als selbstständige Unternehmerin, dann
werden Ihnen meine geschilderten Erfahrungen sicher helfen.

Erkenntnis als Problemlöser

Somit hoffe ich, dass meine Tipps und Erfahrungen Ihnen helfen werden und
sende Ihnen sonnige Grüße für einen hoffentlich bewusst erlebbaren und
wohltuenden Samstag! Bis in Kürze … hier in meinem Burnouttagebuch. :)

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