Forum Burn Out
100% Fakten
Ein Tatsachenbericht.
An dieser Stelle nehme ich mir erstmalig die Zeit
oder den Raum Details zu meinen gesundheitlichen
Problemchen / Rückschlägen in der Gesamtheit
offen darzustellen.
Geboren wude ich 1968.
- Ca. 1982 erlebte ich meinen ersten “schweren”
Unfall. Während einer Ferienarbeit fiel mir
eine ca. 1,20 m große Gasflasche aus Stahl
auf den Ringfinger der linken Hand. Dieser
musste dann im Krankenhaus auf einer
Gesamtlänge von ca. 8 cm genäht werden. - 1991 wurde ich in einen Verkehrsunfall mit
insgesamt 5 Toten Menschen und 4 Schwerverletzten schuldlos verwickelt.
Ich überlebte nur sehr knapp und galt als einer der schwerstverletzten
Personen. Diagnose: Kopfplatzwunde frontal, Schädel durchschlagen
und schwerstes Schädelhirntrauma 4. Grades. - ca. 1993 rannte mein Hund – dessen Leine ich nicht sorgfältig in der Hand hielt
- einfach los und riss mir dabei fast den Ringfinger der rechten Hand ab.
Diagnose: dreimal gebrochen und einmal gesplittert; es folgten
drei OP’s, in denen mein Finger mit Nägeln und Schienen
wieder flott gemacht wurde; - 1999 zog ich mir eine Entzündung des Herzmuskels und der Herzhülle zu.
In der Folge dieser mich damals komplett ausser Gefecht setzenden
Erkrankung landete ich für mehrere Wochen auf der Intensivstation
eines Krankenhauses. (fast 10 Jahre später sollte sich heraus
stellen, dass Grund für dieses schwerwiegende Problem ein
in Irland eingefangener Zeckenbiß gewesen ist) - wenige Monate später bekam ich Ekzeme im Gesicht. Erst stecknadel-
groß, die dann im Verlauf mehrere Zentimeter groß wurden. Nur ein
paar Jahre später, nach unzähligen Bestrahlungen, Tablettenkuren und
nicht mehr zählbaren Krankenhausaufenthalten war ich so arbeits-
unfähig, dass ich mit Anfang 30 Rentner mit 80%iger Schwerbehinderung
wurde. Eine der schwerwiegensten Diagnosen: Mycosis Fungoidis
(auf deutsch: T-Zellenkrebs) Nach insgesamt 7 jährigem Krankheitsmär-
tyrium wurde die Diagnose korrigiert: Borelliose (Zeckenbiß); es folgten
4 Wochen Antibiotikatherapie und ein fast einjähriger Rehaprozess;
Ich beendete meine Rentenzeit auf eigenen Wunsch. - Ende 2007 wurde ich wieder in einen Verkehrsunfall verwickelt, diesemal
wurde ich auf einer Autobahn (in meinem damaligen SMART) von
einem 5er BMW (von hinten kommend) gerammt; mein Smart wurde
bei laufendem Autobahnverkehr in die linke Leitplanke geschleudert,
prallte dort wieder ab und ich flog in die rechte Leitplanke und
auch hier war die Reise nicht zu Ende und ich flog nochmals in die
rechte Leitplanke; Fazit: mein Smart hatte einen Totalschaden; ich kam
ins Krankenhaus und wurde dort nach kurzer Zeit wieder nach Hause
entlassen – offensichtlich unverletzt; Smart sei dank.
- Im September 2009 wachte ich des Nachts auf und spürte manchmal
meinen Arm bzw. meine Hände nicht mehr. Nach Untersuchung durch
einen Orthopäden kam die Diagnose: doppelter Bandscheibenvorfall
im Halswirbelbereich; mir wurde eine OP der beiden Bandscheiben
nahegelegt, da diese nahezu vollständig verschlissen seien. Alternative
wäre ein PRT Spritzentherapie. Die OP lehnte ich zunäcchst ab. Die
PRT Spritzen brachten mir nichts, ausser alle Nebenwirkungen und
hohe Strahlendosen. Also flog ich kurzentschlossen nach Majorca, im
Oktober 2009 und therapierte mich mit ausgwogenem Sport, viel
Vitamin B-Tabletten und Wobenzym selbst. Fazit: keine OP, keine
PRT Spritzen mehr und zu 98% beschwerdefrei. - November 2009 – in Deutschland grassiert die Schweinegrippe.
Was soll ich Ihnen anderes sagen, mich erwischt die Schweine-
grippe volle Breitseite. Ich litt unter Schmerzen wie ich Sie nie
wieder erleben möchte, am gesamten Körper und gleichzeitig
auch nicht noch einmal erleben möchte. Das volle Programm
durfte ich erleben, natürlich mit Notarztbesuch des Nachts und
einer Woche Aspirin-Konsum … weil nichts anderes half.
Zunächst dachte ich, ich hätte mir die Schweinegrippe im Flugzeug
von Majorca kommend eingefangen, doch Wochen später erfurhr
ich von einem Kunden das dieser ebenfalls die Erkrankung hatte
während ich Ihnen besuchte … - Februar 2011. Zunehmende Erschöpfungssyndrome machen mir
das Leben schwer. Fast 1 1/2 Jahre 7 Tage Woche mit bis zu 14
Stunden Arbeit pro Tag fordern ihren Tribut. Diagnose:
Burn Out Syndrom. Ich studiere beste Fachlektüre und entwickele
ein eigenes Burn-Out-Therapieprogramm. Fazit: erste Erfolge
machen sich breit … die Erkenntnis ist mehr als nur wohltuend.
… weiter gehts. Hoffentlich nur noch mit bester Gesundheit.


vor 8 Monaten
Wie ist der Stand heute?
vor 8 Monaten
Hallo Sanni!
Vielen Dank für Ihre Nachfrage!
Es geht mir, so denke und fühle ich, ganz gut.
Leider lasse ich mich noch immer viel zu oft stressen,
deshalb muss ich mich dann wieder mal selbst
vor einem neuen Burnout bewahren.
…durch Ruhe und Zwangsurlaub.
Sind Sie auch vom Burnout betroffen?
Beste Grüße!
Ihr Max M.